Spiegel und Fenster putzen: So gelingt es streifenfrei!

Streifen auf Fenstern oder Spiegeln? Meistens liegt es an zu viel Putzmittel oder der falschen Technik. Mit einer sanften Vorgehensweise und den richtigen Mitteln erzielen Sie schnell ein klares und streifenfreies Ergebnis. 

Streifen auf Fenstern oder Spiegeln? Meistens liegt es an zu viel Putzmittel oder der falschen Technik. Mit einer sanften Vorgehensweise und den richtigen Mitteln erzielen Sie schnell ein klares und streifenfreies Ergebnis. 

Spiegel und Fenster putzen: So gelingt es streifenfrei!

Sehen Sie nach dem Putzen Streifen auf Ihren Fenstern oder bemerken Sie, dass Ihr Spiegel nie richtig sauber wird, egal wie oft Sie putzen? Das liegt meist nicht an der Häufigkeit des Putzens, sondern an der Art und Weise, wie Sie vorgehen. Schmutz, Kalkablagerungen oder Rückstände von Reinigungsmitteln können diesen matten Schleier oder Streifen verursachen.

Mit der richtigen Technik und den passenden Produkten können Sie Fenster und Spiegel jedoch mühelos streifenfrei reinigen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie das geht, welche Produkte wirklich helfen und wie Sie verhindern, dass Streifen schnell wieder auftreten. 

Warum bleiben nach dem Putzen Streifen sichtbar? 

Sie kennen das sicher: Man putzt Fenster oder Spiegel und sobald das Licht darauf fällt, bilden sich Streifen. Das liegt meist nicht am Schmutz, sondern an Rückständen von Reinigungsmitteln oder Wasser. Häufige Ursachen sind zu viel Reinigungsmittel, ein schmutziges Tuch oder das Putzen in der prallen Sonne. Das Glas trocknet dann zu schnell oder ongleichmäßig, wodurch Streifen sichtbar bleiben.

Wie reinigt man Spiegel und Fenster streifenfrei? 

Weniger Reiniger und ein sauberes Tuch machen schon einen großen Unterschied.  

Entfernen Sie zunächst Staub oder losen Schmutz mit einer weichen Bürste. Reinigen Sie anschließend mit einem leicht feuchten Tuch und einer kleinen Menge Putzmittel. Reinigen Sie Fenster von oben nach unten, damit Sie keine Tropfen aufwischen müssen. Bei Spiegeln können Sie mit sanften, gleichmäßigen Bewegungen vorgehen. 

Der letzte Schliff ist entscheidend. Verwenden Sie ein trockenes Mikrofasertuch oder einen Abzieher, um eventuelle Rückstände zu entfernen und Streifen zu vermeiden. 

Welche Produkte eignen sich am besten? 

Für Fenster benötigen Sie keine aggressiven Produkte; einfache Hausmittel reichen völlig aus. Sie können einen klassischen Glasreiniger oder eine milde Mischung aus Wasser und etwas Spülmittel verwenden. Auch verdünnter Essig wird oft verwendet, um Fett und leichte Kalkablagerungen zu entfernen. 

Wichtig ist, nicht zu viel Reiniger zu verwenden, da dies nicht automatisch zu einem besseren Ergebnis führt, ganz im Gegenteil. 

Fensterreinigung mit Essig: Worauf ist zu achten? 

Essig eignet sich gut für Glas, erfordert aber etwas Aufmerksamkeit in der Umgebung. 

Für das Fenster selbst ist verdünnter Naturessig oder Tafelessig eine hervorragende Lösung. Er hilft, Schmutz zu lösen und sorgt oft für ein streifenfreies Ergebnis. 

Seien Sie jedoch vorsichtig mit den Materialien rund um das Fenster. Fensterbänke aus Naturstein, wie Marmor oder Blaustein, reagieren empfindlich auf Säuren. Essig kann dort matte Stellen oder Schäden verursachen. Auch bei Aluminium oder anderen empfindlichen Oberflächen ist Vorsicht geboten. 

Verwenden Sie Essig daher gezielt und vermeiden Sie, dass er auf umliegende Materialien gelangt. Im Zweifelsfall greifen Sie lieber zu einem geeigneten Glasreiniger. 

Fensterputzen mit Zeitungspapier: Funktioniert das noch? 

Dieser Haushaltstipp hält sich schon seit Jahrzehnten: Fensterputzen mit Zeitungspapier für ein streifenfreies Ergebnis. Früher hat das tatsächlich gut funktioniert, dank der Zusammensetzung der Druckerschwärze und des Papiers, das leicht saugfähig war und keine Fusseln hinterließ. 

Heute ist das weniger der Fall, denn moderne Zeitungen: 

  • nehmen Feuchtigkeit weniger auf  

  • können Tinte abgeben  

  • reißen leichter beim Putzen  

In der Praxis erzielen Sie mit einem Mikrofasertuch oder einem Abzieher bessere Ergebnisse. Diese sind einfacher in der Handhabung und liefern ein gleichmäßigeres Ergebnis. 

Wann sollte man auf das Fensterputzen verzichten? 

Der Zeitpunkt ist entscheidend. Fensterputzen in der prallen Sonne mag verlockend erscheinen, führt aber oft zu Streifen. Wasser und Reiniger trocknen zu schnell, noch bevor Sie die Fenster vollständig reinigen konnten. Wählen Sie daher lieber einen bewölkten Tag oder einen Zeitpunkt, an dem die Sonne nicht direkt auf das Glas scheint. So können Sie entspannter arbeiten und erzielen ein besseres Ergebnis.

Was tun bei hartnäckigem Schmutz? 

Manchmal hat man es mit mehr als nur Staub oder leichte Flecken zu tun. Dazu gehören Fett, Fingerabdrücke, getrocknete Regentropfen, Schlamm und Vogelkot. Besonders bei Außenfenstern ist mitunter eine gründlichere Reinigung erforderlich. 

In diesem Fall hilft es, den Schmutz zunächst mit einem leicht feuchten Tuch und eventuell etwas Spülmittel zu lösen. Putzen Sie dann die Fenster mit Ihrem üblichen Reiniger und polieren Sie sie zum Schluss mit einem trockenen Tuch oder verwenden Sie einen Abzieher.   

Häufige Fehler beim Fenster- und Spiegelputzen 

Ein streifenfreies Ergebnis hängt oft vor allem davon ab, was Sie vermeiden. Achten Sie darauf, dass Sie:  

  • nicht zu viel Reinigungsmittel verwenden  

  • nicht mit einem schmutzigen Tuch arbeiten  

  • nicht in der prallen Sonne putzen  

  • dem Nachpolieren nicht vernachlässigen  

Es sind kleine Details, die einen großen Unterschied machen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Putzen von Fenstern und Spiegeln

Verwenden Sie nur wenig Reiniger, arbeiten Sie mit einem sauberen Tuch und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.

Ja, aber verwenden Sie ihn verdünnt und vermeiden Sie den Kontakt mit empfindlichen Materialien wie Naturstein.

Aufgrund der veränderten Zusammensetzung von Zeitungen nicht mehr so gut wie früher. Ein Mikrofasertuch oder Abzieher erzielt in der Regel ein besseres Ergebnis. 

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